
Am südlichen Stadtrand von Leipzig in Nachbarschaft zu Zwenkau befindet sich der ehemalige Tagebau Zwenkau. Hier wurde bis 1999 Braunkohle abgebaut. Geblieben ist ein bis zu 50 m tiefes Loch, welches bis ca. 2014 mit Wasser aus den aktiven Tagebauen sowie aus der Weißen Elster zum Zwenkauer See geflutet wird. Mit einer Größe von knapp 10 km² wird der See das größte Gewäs-ser im südlichen Bereich des Leipziger Neuseenlandes. In den kommenden Jahren soll dieses noch stark vom Tagebau geprägte Gebiet schrittweise in eine Wasser- und Freizeitlandschaft verwandelt werden.
Dabei bietet der See das Potential für die Ansiedlung auch von überregional bedeutenden Freizeiteinrichtungen, da er herausragende Standortqualitäten aufweist:
Der Zweckverband Neue Harth sowie die Stadt Zwenkau orientieren sich dabei am Masterplan Zwenkauer See, welcher u.a. am Kap Zwenkau ein Wassersportzentrum und im Gebiet des Zweckverbandes am Nordufer des Zwenkauer Sees zahlreiche Freizeiteinrichtungen vorsieht.
Geschichtliche Daten zum Tagebau Zwenkau erhalten Sie hier.
| Fläche: | 970 ha |
| Volumen: | 172 Mio. m³ |
| Max. Wassertiefe: | 48,50 m |
| Max. Ost-West-Ausdehnung: | 5,4 km |
| Max. Nord-Süd-Ausdehnung: | 3,3 km |
| Uferlänge: | 22 km |
| Endwasserspiegelhöhe: | 113,50 m ü NN |
| Hochwasserspiegelhöhe: | 115,60 m ü NN |
| Flutung: | 2007- ca. 2014 |