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(Quelle: Reg. Planungsverb. Westsachsen) |
Der Braunkohlenplan ist ein überörtliches Planungsinstrument auf Ebene der Regionalplanung. Er wird in der Region Leipzig durch den Regionalen Planungsverband Westsachsen erarbeitet. Als Teilregionalpläne legen Braunkohlenpläne raumordnerische Rahmenbedingungen für die Gestaltung von Bergbaufolgelandschaften fest.
Für das Gebiet des Zweckverbandes übernimmt diese Aufgabe der Braun-kohlenplan Zwenkau/Cospuden, welcher seit 8. Juni 2006 verbindlich ist. Er geht zurück auf die Braunkohlenpläne Cospuden und Zwenkau, welche 1998 bzw. 2000 verbindlich geworden sind. Diese Braunkohlenpläne sind zum jetzt verbindlichen Braunkohlenplan Zwenkau/Cospuden vereinigt worden. Die Inhalte des Braunkohlenplanes wurden im wesentlichen von einer Arbeitsgruppe erarbeitet, in welcher neben dem Regionalen Planungsverband, Bergbehörden und der Lausitzer und Mitteldeutschen Bergbau-Verwaltungsgesellschaft mbH ( LMBV) auch der Zweckverband mitgewirkt haben.
Der Braunkohlenplan Zwenkau/Cospuden ordnet u.a. die Uferbereiche des künftigen Zwenkauer Sees unterschiedlichen Nutzungen zu. So ist das Nordufer des Sees für Freizeit- und Erholungsnutzungen vorgesehen. Der nordwestliche und östliche Bereich soll hingegen großräumigen naturnahen Bereichen mit Flachwasserzonen vorbehalten bleiben. Die Ziele und Grundsätze des Braunkohlenplanes werden in den weiteren Planungen des Zweckverbandes berücksichtigt und sind bereits in den Masterplan Zwenkauer See sowie den Bebauungsplan Neue Harth-Süd eingeflossen.
Weitere Informationen erhalten Sie auf den Internetseiten des Regionalen Planungsverbandes Westsachsen.
www.rpv-westsachsen.de