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Brücke über die Weiße Elster

Vorbergbauliches Wegesystem


Früheres Wegesystem und geplanter Standort der Brücke (pdf, 424 KB)

Die Erikenstraße in Leipzig-Hartmannsdorf stellte bis in die 1980er Jahre als Leipziger Straße die Hauptverbindungsstraße zwischen dem Leipziger Südwesten und Zwenkau dar. Sie führte parallel zur Reichsbahnstrecke Leipzig-Zeitz über Bösdorf und Eythra nach Zwenkau und war Teil eines ausgedehnten Wegesystems (siehe rosa markierte Wege in nebenstehender Karte), welches im Zuge des fortschreitenden Braunkohlenbetriebes genauso wie die Orte Bösdorf und Eythra abgebaggert wurde. Seitdem ist die Eriken-straße eine Sackgasse und Hartmannsdorf ohne direkte Wegever-bindungen in die künftige Freizeit- und Naherholungslandschaft am Zwenkauer See.

Weitere Informationen zu Eythra unter: www.eythra.de



Querschnitt (jpg, 230 KB; Quelle: ZV NH)

Geplante Brückenverbindung

Um diese Lücke im Wegenetz zu schließen, plant der Zweckverband Neue Harth den Bau einer Brücke über die Weiße Elster in Verlängerung der Erikenstraße. Die Brücke soll neben Radfahrern und Fußgängern auch für Rettungsfahrzeuge befahrbar sein. Eine Befahrbarkeit für motorisierten Individualverkehr ist ausdrücklich nicht vorgesehen.

Planungsphase

Anfang 2010 wurde die Entwurfsplanung für das Brückenbauwerk abgeschlossen. Sie wurde überwiegend mit Bergbausanierungs-mitteln als sog. § 4-Maßnahme zur Hebung des Folgenutzungs-standards der rekultivierten Landschaft finanziert. Zwischenzeitlich konnte auch das Genehmigungsverfahren abgeschlossen werden.



Lageplan (jpg, 800 KB; Quelle: ZV NH)

Brückenbauwerk

Geplant ist, die Brücke mit einer Stützweite von 117 m in Stahlbetonbauweise zu errichten. Der Brückenquerschnitt trägt mit seiner Gestaltung den Bedürfnissen der künftigen Hauptnutzergruppen Rechnung. Die Baukosten sollen überwiegend durch Bergbausanierungsmittel getragen werden.


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letzte Änderung: 02.05.2012